Radfahren im Winter macht Spaß, wenn du richtig ausgerüstet bist. Am wichtigsten sind warme Hände, Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, gutes Licht und Reifen mit Grip. Viele bleiben so das ganze Jahr in Bewegung, statt im Frühjahr wieder bei null anzufangen.
Hier findest du unsere zehn Tipps, eine Übersicht, welche Handschuhe zu welcher Temperatur passen, und Antworten auf die häufigsten Fragen.
Unsere 10 Tipps fürs Radfahren im Winter
- Hände zuerst einpacken: Deine Beine arbeiten, die Hände halten nur den Lenker und kühlen im Fahrtwind am schnellsten aus. Gute Winterhandschuhe sind deshalb das Erste, was du brauchst.
- Zwiebelprinzip: Thermounterwäsche als erste Lage, darüber eine wärmende Schicht und außen eine wind- und wasserdichte Jacke wie die Rainshield Regenjacke.
- Kopf und Ohren schützen: Eine dünne Thermomütze passt unter jeden Helm.
- Warme Füße: Thermo Socken und feste, möglichst wasserdichte Schuhe.
- Leicht fröstelnd losfahren: Nach wenigen Minuten wird dir warm. Wer schon beim Losfahren schwitzt, friert später.
- Licht und Sichtbarkeit: Vorder- und Rücklicht an, dazu Reflektoren-Dreiecke an Felge, Rahmen oder Helm, damit man dich auch von der Seite sieht.
- Reifen mit Grip: Etwas weniger Luftdruck, bei Eis Spikereifen. Fahr vorsichtig über Laub, Kopfsteinpflaster und Brücken.
- Bremsweg einplanen: Nässe und Kälte verlängern ihn. Fahr vorausschauend und bremse früher.
- Sattel trocken halten: Steht das Rad draußen, schützt ein wasserabweisender Sattelbezug vor Regen und Schnee.
- Nach der Fahrt pflegen: Salz mit lauwarmem Wasser abwaschen, Kette trocknen und ölen.
Welche Handschuhe passen zu welcher Temperatur?
| Temperatur | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Unter 0 °C, Schnee, Regen | PolarTherm Winter Handschuhe 2.0: warm bis –10 °C, wasserdicht und winddicht |
| 0 bis 10 °C | Thermo Fahrradhandschuhe 3.0: warm bis 0 °C, wind- und wasserabweisend |
Alles zu Material und Wärme steht im Winterhandschuh-Vergleich, weitere Tipps in Kalte Finger beim Radfahren.
